NAUTILUS 86 ist erschienen am 15. April 2011.
Editorial
Nordische Mythen erzählen von Frostriesen, dem Donnergott Thor, der Midgardschlange, dem Fenriswolf, dem Weltenbaum Yggdrasil und dem Weltuntergang Ragnarök. Obwohl die Epoche dieser Mythen längst Vergangenheit ist, leben sie nicht nur in Sagen und Legenden weiterhin fort, sondern auch in den Medien der modernen Popkultur wie phantastischen Filmen, Comics, Romanen und Spielen. Anläßlich des Filmstarts von Marvels Thor unter der Regie von Shakespeare-Regisseur Kenneth Branagh gibt die NAUTILUS einen ausführlichen überblick über das Thema und liefert hierzu nicht nur Überblicke über die besten Filme und phantastischen Romane, Comics und Spiele zu Wikingern und legendären nordischen Helden und Drachentötern, sondern auch ein Begriffslexikon, das die wichtigsten Figuren, Schauplätze und Artefakte aus den nordischen Mythen von A bis Z erklärt. Zudem berichtet der Fantasy-Autor Wolfgang Hohlbein über die Zusammenarbeit mit Heavy Metal-Band Manowar zu seiner Asgard-Saga, der Filmemacher und Autor Tommy Krappweis erzählt von seiner Mara und der Feuerbringer-Trilogie, in der ein modernes Mädchen von heute xleibhaftig mit altnordischen Mythen und Göttern konfrontiert wird, und der Fantasy-Programmleiter Urban Hofstetter gibt Auskunft zur Neuaufage von George R.R. Martins Roman-Zyklus "Das Lied von Eis und Feuer".
Im Jahr 2010 wurde per großer Premiere in Berlin erstmals die restaurierte Version von Fritz Langs Stummfilm-Epos Die Nibelungen gezeigt, und für diesen Herbst ist eine DVD-Fassung geplant. Das im Original zerstörte filmische Meisterwerk, das die Legende vom Drachentöter Siegfried, dem Schatz der Nibelungen und der Rache Kriemhilds erzählt, konnte nur durch die Zusammenarbeit von mehr als einem Dutzend Filmmuseen aus aller Welt neu erschaffen werden. Passend zum Heftthema hat die NAUTILUS hinter die Kulissen der Fimrestaurateure geblickt und mit der Restaurationsleiterin Anke Wilkening von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung gesprochen, die zuvor schon für die Restauration von Fritz Langs "Metropolis" verantwortlich war (aktuell wieder im Kino). Sie erklärt den Lesern u.a. im Interview, was es mit der orange-farbenen Kolorierung des Film auf sich hat - offensichtlich waren die schwarz-weiß-Filme der Zwanziger Jahre auf seltsame Weise bunt. Dazu gibt es Sach-Infos im Heft zu Fritz Lang, dem Nibelungen-Ring Andvaranaut und der wahren Herkunft des Drachentöters.
Im Filmteil der Ausgabe gibt es u.a. ein Interview mit Horrorfilm-Maestro Wes Craven zu Scream 4, wo er u.a. erläutert, wie intelligent Grusel-Filme gemacht sein dürfen, sowie mit dem Newcomer-Filmemacher Duncan Jones, der sich mittels seinen SF-Streifens "Moon" als Science Fiction-Nerd outet. Dazu gibt es wie immer die Übersicht zu den aktuellen phantastischen Kinostarts, Tipps zu neuen Filmen auf Silberscheiben fürs Heimkino und das Kino-Telegramm mit manchmal schier unglaublichen Nachrichten aus den Filmschmieden Hollywoods.Mehr Infos zum Inhalt der NAUTILUS 86 gibt es auf den Unter-Seiten zu Film & DVD, Coverthema, Literatur und Games.
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